Biografie

Philipp Blom (1970) wuchs in Hamburg und in Detmold, Nordrhein-Westfalen auf. Nach Studien in Wien und Oxford, während denen er auch als Lehrer arbeitete, promovierte er in Geschichte. Während seiner Zeit in Oxford publizierte er den Roman The Simmons Papers, den er, wie die meisten seiner folgenden Bücher, auf Englisch verfaßte und dann selbst ins Deutsche übersetzte.
Von 1997 bis 2001 lebten Blom und seine Frau Veronica Buckley in London, wo er zuerst als Lektor in einem Verlag und dann als Autor und freier Auslandskorrespondent für deutsche, schweizer und britische Zeitungen und Zeitschriften und Radiosender arbeitete. 2001 verließ Philipp Blom Großbritannien und ließ sich in Paris nieder um sich ganz auf seine Bücher zu konzentrieren, seit 2006 lebt er gemeinsam mit seiner Frau in Wien. Zusätzlich zu seinen Büchern ist er journalistisch tätig und moderiert die Sendung „Von Tag zu Tag“ auf dem österreichischen Kultursender Ö1. Vortrags- und Lesereisen führen ihn in verschiedene Länder Europas, die USA und Südamerika.
Momentan arbeitet Philipp Blom an seinem Buch „At Breaking Point“ – eine historische Übersicht über Kultur und Leben zwischen den Kriegsjahren in Europa und den Vereinigten Staaten.
2009-2010 hielt er eine Research Fellowship am IFK (Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften) in Wien.

Philipp Blom’s Buch Der taumelnde Kontinent wurde mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis für das beste Sachbuch des Jahres 2009 ausgezeichnet.

Im Februar 2010 erhielt Philipp Blom den Groene Waterman Prijs (Antwerpen, Belgien) für sein Buch Der taumelnde Kontinent

Sein Buch "Böse Philosophen. Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung" wurde 2011 mit dem Gleim Preis ausgezeichnet sowie als Historisches Buch des Jahres 2011 (Einzelstudie) vom Damals Magazin gekürt.